Bilder der Überwachung

Bilder der Überwachung

10. November 2008 · Kommentar schreiben

Bilder der ÜberwachungVideoüberwachung produziert Bilder, in Hollywood-Filmen wie »Der Staatsfeind Nr. 1« oder »Die Truman Show« werden die Kameras aber auch selbst zum Bild; den Police-Song »Every Breath You Take« kann man als Hymne der Sicherheitsfetischisten interpretieren und Michel Foucaults »panoptische Gesellschaft« muß angesichts technologischer Fortschritte neu gedacht werden. Diese kulturwissenschaftliche Studie über Videoüberwachung und ihre medialen Repräsentationen führt von 1667, als der »Sonnenkönig« Louis XIV. die Straßenbeleuchtung zentralisieren ließ, bis in die Gegenwart, in der gesichtserkennende Systeme Täter aus der Menge fischen sollen, Bürgerrechtler zur Überwachung der Überwacher aufrufen und Passanten vor echten Videokameras falsches Theater spielen.

edition suhrkamp 2550
382 Seiten, Broschur
Euro 13,00 [D] / Euro 13,40 [A] / sFr 23.40
(ISBN 978-3-518-12550-2)

Zur Verlagsinfo.

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Rezension: Foucault Studies

29. September 2009 · Kommentar schreiben

Finally, the first English review of the book. It’s open access, it’s very detailed and it’s written by Sophia Prinz from the University of Konstanz: Review of Bilder der Überwachung, Foucault Studies, No 7, pp. 159-163, September 2009.

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Rezension: Pony

14. September 2009 · Kommentar schreiben

Pony, das Stadt- und (Pop-)Kulturmagazin für „grown-up journalism“ aus Göttingen, schreibt in seiner April-Ausgabe:

»Bilder einer Überwachung« ist wahrhaft klarsichtig – von so vielen Seiten durchleuchtet diese kulturwissenschaftliche Studie ihr Thema. Etwa die politische Halluzination, polizeiliche Videoüberwachung, wie sie hierzulande seit 1994 deutlich zunimmt, würde wesentlich zur Verhinderung von Straftaten beitragen. Das tut sie nicht, empirische sozialwissenschaftliche Untersuchungen belegen das. Auch führt sie nicht zur Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls. Kammerer schreibt: »Ihr Erfolg, so ließe sich polemischer Spitze formulieren, liegt vor allem in der Propagierung ihrer selbst.«

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Interview auf suhrkamp.de

3. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Der Suhrkamp-Verlag hat (endlich!) seinen Internetauftritt erneuert. Zu den neuen Funktionen gehört eine Mediathek, in der sich Interviews mit Autoren, Werkstattgespräche, Fotoalben, Mitschnitte von Lesungen,  und anderes finden lässt. Darunter die Kurzversion eines längeren Interviews, das Thomas Grimm von Zeitzeugen TV mit mir geführt hat.

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Rezension auf f-lm.de

3. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Der Filmwissenschaftler und Journalist Stefan Höltgen hat für seinen Weblog f-lm.de eine summarische Kurzrezension des Buches verfasst.

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Interview: DRS 2, Reflexe

29. April 2009 · Kommentar schreiben

Die Kultursendung „Reflexe“ des Schweizer Radiosenders DRS 2 hat ein langes Interview mit mir & der Künstlergruppe „Bitnik“. Dort gibt’s die Sendung auch als MP3 zum Runterladen.

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Interview: jetzt.de

21. März 2009 · Kommentar schreiben

Hinweis auf ein Interview mit Michael Moorstedt für jetzt.de: „Kameras halten nicht was sie versprechen“.

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Rezension: Surveillance Studies

18. März 2009 · Kommentar schreiben

Im Weblog Surveillance Studies, auf dem ich selbst gelegentlich poste, ist eine ausführliche Rezension erschienen, die auf Defizite und Stärken meines Buches eingeht:

Die lose und unsystematische Aufzählung vieler Beispiele an dieser Stelle, die nach beliebig erscheinenden Methoden mal mehr, mal weniger ausführlich interpretiert werden, lässt aber viele Fragen offen [...] ein eigentliches Fazit für das Buch fehlt [...] Trotz dieser Mängel ist das Buch ein höchst lesenswerter Beitrag, der eine ungewohnte Perspektive auf Videoüberwachung einnimmt, indem er auf die kulturellen Eigendynamiken der „Bilder der Überwachung“ und ihre immense Bedeutung für die Überwachung selbst hinweist.

Für die Kritik, die ich in manchen, aber nicht in allen Punkten verstehen kann, und für das Lob an dieser Stelle besten Dank.
Dazu nur so viel: Es ging mir nie darum, mich ausschließlich mit den (popkulturellen) Repräsentationen von CCTV zu beschäftigen. Das wäre eine Motivgeschichte geworden. Der Ansatz liegt gerade darin, dem engen Zusammenhang zwischen beiden Aspekten, den Praktiken und den Techniken der Videoüberwachung einerseits, ihren Bildwerdungen (und Mythen) andererseits nachzuspüren. Eine exklusiv bildmotivische Behandlung wäre meines Erachtens zu kurz gegriffen und würde die mal deutlichen, mal latenten Verbindungen zwischen der Videoüberwachung als Praxis und als Bild unterschlagen.
Der Autor Peter Ullrich hat übrigens jüngst als Co-Herausgeber eine eigene Veröffentlichung zum Themenkreis vorgelegt: Kontrollverluste. Interventionen gegen Überwachung. Die Verlagsinfo zum Buch hier.

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Rezension auf H-SOZ-U-KULT

4. Februar 2009 · Kommentar schreiben

Der Historiker Achim Saupe vom Zentrum für zeithistorische Forschung in Potsdam schreibt in einer Rezension auf der akademischen Website H-Soz-u-Kult über mein Buch:

Der Reiz des elegant formulierten, äußerst facettenreichen und ellipsenförmig angelegten Buches liegt in einem entspannten und zugleich sensiblen Umgang mit der Thematik. Den von ihm geforderten „nicht-konspirativen“ Blick hält Kammerer konsequent ein. Er relativiert einige überspitzte Thesen der in der Tradition des Poststrukturalismus stehenden „Surveillance Studies“, während er sich gleichzeitig reserviert gegenüber Versuchen zeigt, die Analyse der Überwachungstechniken und -bilder für eine Gesellschaftskritik zu nutzen.

Hier zur vollständigen Rezension.

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Rezension: Intro

3. Februar 2009 · Kommentar schreiben

Die INTRO druckt in ihrer Februar-Ausgabe eine ausführliche Rezension des Buches:

„Bilder der Überwachung“ kann als Anleitung zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Videoüberwachung und als Aufforderung zum Handeln gelesen werden.

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SWR2: Die Buchkritik

9. Januar 2009 · Kommentar schreiben

Das Literaturmagazin „Die Buchkritik“ auf SWR2 hat eine Besprechung des Buches gebracht, mit ein paar O-Tönen vor mir. Zum Herunterladen und Nachhören als Podcast hier, das Manuskript findet man hier.

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