Kompressor/Deutschlandradio Kultur

Gespräch mit Timo Grampes über die ambivalente Rolle von Smartphones als Medien der Gegenüberwachung, Sendung „Kompressor“ in Deutschlandradio Kultur, 8. Juli 2016.

Zum Nachhören:

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Interview mit SR 2: Zwischen Voyeurismus, Langeweile und Ausweglosigkeit

Interview mit Kai Schmieding für die Sendung „Länge Sieben“ (SR 2)

Schon in den 1980er Jahren zierte der „Gläserne Mensch“ die Titelbilder deutscher Illustrierten – damals als Sinnbild der Bürgerängste vor einer damals geplanten Volkszählung. Spätestens nach der NSA-Spähaffäre sind die Themen Datenschutz und Privatsphäre auch im Internetzeitalter wieder in der Presse angekommen. SR 2 KulturRadio hat mit dem Kulturwissenschaftler Dietmar Kammerer über die Auswirkung von Kontrolle auf unsere Kommunikation im Internet gesprochen.

SR 2 – Zwischen Voyeurismus, Langeweile und Ausweglosigkeit
29.09.2013 | Dauer: 00:06:01 | SR 2 – Kai Schmieding

Themenseite des Kulturmagazins „Länge Sieben“: Überwachte Welt.

Rezension: Nach dem Film

Rezension von Prof. Dr. Winfried Pauleit für das Online-Filmtheorie-Magazin www.nachdemfilm.de.

Vor diesem Hintergrund entfaltet Dietmar Kammerer die Frage: Was ist eigentlich Videoüberwachung? Die Antwort lautet: Videoüberwachung bringt zwei Arten von Bildern hervor. Das eine sind „Überwachungsbilder“, die zu Kontrollzwecken von der Polizei und von Sicherheitsdiensten mit Hilfe von apparativen und kriminaltechnischen Anordnungen hergestellt werden. Das andere sind „Bilder der Überwachung“, also Vorstellungsbilder und Phantasmen von diesem polizeilichen und gesellschaftlichen Handeln, die sich in der Presse, in der Populärkultur, in Kunst und Werbung zeigen. Das Interesse des Buches gilt dem Zusammenhang dieser beiden Bildphänomene.

Rezension: IASLonline

Eine Rezension des Medienjournalisten und -wissenschaftlers Hans-Jürgen Krug auf IASLonline: Die Öffentlichkeit des Nichtöffentlichen oder: CCTV in den Massenmedien.

Die Arbeit erzählt keine systematische Geschichte des Phänomens Videoüberwachung, sondern umkreist auf eine sehr eigene, anregende und fesselnde Art das Thema »Überwachung« aus verschiedenen Perspektiven. Kammerer berücksichtigt kulturwissenschaftliche, soziologische, theologische, medienwissenschaftliche und kriminologische Aspekte, konfrontiert Theorie und Empirie, Technik und Alltag, Realität und Fiktion – und er nutzt die »erkenntnisfördernde Leistung des Anekdotischen«